Kopfschaden

Der Kopfschaden ist der durchschnittliche Leistungsaufwand je versicherter Person und Jahr – die zentrale Rechengröße für Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung.

Wozu dient er?

Jede Gesellschaft vergleicht jährlich den tatsächlichen Kopfschaden mit dem ursprünglich kalkulierten. Weicht er um mehr als den festgelegten Schwellenwert ab – den auslösenden Faktor –, muss neu kalkuliert werden.

Warum steigt er in geschlossenen Tarifen schneller?

Weil dort keine jüngeren Versicherten mehr hinzukommen. Das Durchschnittsalter des Kollektivs steigt, und mit ihm der durchschnittliche Leistungsaufwand je Kopf. Das ist der rechnerische Kern hinter überdurchschnittlichen Beitragsanpassungen in Altbeständen.

Was das für Ihren Beitrag bedeutet

Der Kopfschaden erklärt, warum zwei Versicherte derselben Gesellschaft völlig unterschiedliche Anpassungen bekommen können. Er wird je Tarif berechnet, nicht je Gesellschaft.

Häufige Fragen

Nein, es ist eine Rechengröße des Kollektivs, keine persönliche Zahl.

Nur minimal. Entscheidend ist die Entwicklung des gesamten Tarifs.

Durch medizinischen Fortschritt, steigende Behandlungskosten und die Alterung des Kollektivs.

Hinweis: PKVservice ist ein Vermittlungsdienst und erbringt selbst keine Versicherungs- oder Rechtsberatung. Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information, wurden sorgfältig recherchiert und mit Quelle und Stand gekennzeichnet, sind jedoch ohne Gewähr. Maßgeblich für Ihren Vertrag sind allein Ihre Versicherungsbedingungen und das Anpassungsschreiben Ihrer Gesellschaft. Die individuelle Prüfung erfolgt durch die von uns vermittelten unabhängigen PKV-Experten.

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